Wiege der Menschheit, Armenhaus und: Kontinent mit großen Potenzialen

Afrika ist die Wiege der Menschheit, heute aber leider auch ihr Armenhaus. Kolonialismus, Bürgerkriege, HIV/Aids, Korruption und ungerechte Handelsbedingungen haben vor allem die Regionen südlich der Sahara schwer gebeutelt. Die Armut der Familien hat für Kinder weitreichende Auswirkungen: noch immer sterben zehn Prozent der Mädchen und Buben vor ihrem fünften Geburtstag. Jedes dritte Kind besucht keine Schule, sondern muss für das Überleben der Familien arbeiten gehen. 30 Prozent der jungen Erwachsenen können weder Lesen noch Schreiben. Ein besonderes Problem stellt die weite Verbreitung von HIV/Aids dar.

Afrika ist aber auch ein vielfältiger Kontinent mit großen Potenzialen, die Grund zur Hoffnung geben. Viele Probleme Afrikas wurden in den vergangenen Jahrzehnten gelindert. So konnte etwa die Sterblichkeitsrate der Unter-Fünfjährigen seit 1990 fast halbiert werden. Auch das Bildungsangebot hat sich seither verbessert. In unseren Projekten stärken wir Kinder und ihre Familien umfassend. Wir helfen ihnen, ihre eigenen Potenziale freizusetzen. Denn diese haben alle Menschen - selbst die ärmsten und vermeintlich schwächsten.

Malawi

HIV/Aids-Bekämpfung, Verbesserung von Bildungschancen für Kinder und die Stärkung von Selbsthilfegruppen sind einige unserer Schwerpunkte in Malawi, dem "warmen Herzen Afrikas"

Ruanda

Ruanda, das Land der tausend Hügel, leidet immer noch unter den Folgen des Völkermords von 1994. In Selbsthilfegruppen überwinden Opfer und Täter gemeinsam die Armut und das Trauma des Genozids.

Sambia

Sambier haben eine der niedrigsten Lebenserwartungen der Welt. Wir setzen uns gegen die Ausbreitung von HIV/Aids, Kinderarbeit und Unterernährung ein.
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Ruanda: Gemeinsam aus der Armut
Die gewaltsamen Auseinandersetzungen des Jahres 1994 prägen noch heute das Leben in Ruanda. Im Projekt der Kindernothilfe erhalten traumatisierte Menschen in Selbsthilfegruppen die notwendige Unterstützung.
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Malawi: Schutzzentrum für Straßenkinder
Armut und Hunger oder sogar der Verlust der Eltern aufgrund von Aids. Die Gründe, warum Kinder in Malawi auf der Straße leben müssen, sind vielfältig.